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F.A.Q. – Häufig gestellte Fragen bei Kryptowährungen & Blockchain

Kryptowährungen lassen häufig diverse Fragen aufkommen. Die meisten dieser Fragen, die mich bisher erreichten, stelle ich euch hier in einem Fragenkatalog zur Verfügung – so findet ihr auf die meisten Fragen bereits hier eine Antwort, ohne nachfragen zu müssen. Nach und Nach wird übrigens jede Frage noch um eine Videoantwort erweitert. Es gibt also auch bald etwas für’s Auge 🙂

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Was sind Kryptowährungen?

Kryptowährungen sind digitale Währungen, die nicht mehr in einer Papierform vorliegen. Gegründet durch die Mutter aller Kryptowährungen „Bitcoin“, gibt es heutzutage über 1000 dieser digitalen Währungen, welche auf der sogenannten Blockchain funktionieren. Der Großteil aller Kryptowährungen ist dezentral über mehrere Knotenpunkte verteilt – daraus resultiert eine große Ausfallsicherheit und man benötigt keine Mittelsmänner mehr. Eine Kryptowährung kann also ohne eine dazwischengeschaltete Bank Transaktionen zwischen zwei Personen ermöglichen. Zusätzlich sind Kryptowährungen in der Regel vor Inflation geschützt, da es bei den meisten Kryptowährungen eine Obergrenze an „Coins“ gibt. Somit ist kein beliebiges „Nachdrucken von Geld“ möglich, wie wir es vom klassischen Geldsystem kennen. Ein netter Nebeneffekt dieses Inflationsschutz ist, das viele Kryptowährungen somit im Wert angestiegen sind. Dennoch bleibt auch hier das Risiko des Verlustes – deshalb ist es wichtig nicht gierig zu werden und nur Kapital zu investieren, wo einem der Verlust nicht weh tun würde.

Umfangreiche Informationen über Kryptowährungen findest du in meinem > ausführlichen Beitrag. <

 

Was bedeutet der Begriff „FIAT – Geld“ ?
FIAT bezeichnet unser klassisches Geldsystem wie wir es kennen. Mithilfe von Banknoten, also Bargeld und „digitalen Geld“ auf unserem Bankkonto können wir Waren und Güter bezahlen. FIAT – Geld wird von Banken ausgegeben und kann mithilfe von Staaten und Banken entweder nachgedruckt oder vernichtet werden. Auch Währungsreformen können das Geldsystem verändern. Eine der größten Währungsreformen der Vergangenheit war die Einführung des Euro. Das FIAT System wird von Banken & Staaten kontrolliert und reguliert. Man ist also in gewisser Form abhängig. Bedingt durch einige Landeskrisen gab es teilweise hohe Inflationen in einigen Ländern – das Geld hat also an Wert verloren. Sicherlich hat das FIAT System seine Daseinsberechtigung – UP2DATE ist es dank zahlreiche Korruptionsfälle und Abhängigkeiten zum Bankenwesen leider nicht mehr.

 

Was ist der Vorteil von Kryptowährungen? Was sind die Nachteile?
Vorteile von Kryptowährungen sind unter anderem, dass diese in der Regel dezentral verwaltet und aufbewahrt werden. Somit benötigt man keine Mittelsmänner wie Banken mehr und hat eine erhöhte Sicherheit gegen Hackerattacken. Außerdem sind die meisten der Kryptowährungen limitiert und somit gegen eine mögliche Inflation geschützt. In Kombination mit sogenannten Smart Contracts sind teilweise sogar automatisierte Bezahlvorgänge möglich. Weltweite Transaktionen sind mit Kryptowährungen in kurzer Zeit und mit geringen Gebühren möglich – gerade dann wenn man eine hohe Summe ins Ausland übersenden möchte, ist dies ein riesiger Vorteil. Einen weiteren Vorteil bieten mögliche Preissteigerungen – als Investition sind Kryptowährungen also auch sehr interessant.

Nachteile sind unter anderem noch fehlende Regulierungen, was den Einsatz im Alltag momentan noch schwierig macht. Auch die Einrichtung und Anmeldung an Börsen und Wallets und das Handling von Kryptowährungen finden die meisten Menschen noch zu kompliziert. Allerdings ist es auch hier wie überall – mit dem Verbreiten von Informationen und eintretender Routine werden diese Prozesse einfacher. Auch gibt es immer mehr Wallet & Börsenbetreiber, die den Einstieg in die Kryptowelt vereinfachen wollen. Aufgrund der hohen Volatilität sind neben großen Kursgewinnen leider auch Verluste möglich. Daher ist es wichtig hier nur Kapital zu investieren, dessen Verlust man im Notfall auch verschmerzen kann.

 

Lohnt sich eine Investition in Kryptowährungen?
Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten. Auf der einen Seite sind hohe Gewinne möglich, sollte man sich entschließen in Kryptowährungen zu investieren. Ich beispielsweise habe meine ersten Bitcoins bei einem Gegenwert von etwa 400 Euro gekauft. Zwischenzeitlich habe ich Bitcoins bei einem Gegenwert von 12000 Euro verkauft. Hier habe ich also gute Gewinne realisiert.

Da der Kurs jedoch sehr volatil ist, können Kryptowährungen natürlich auch an Gegenwert verlieren. Da Angebot & Nachfrage den Markt bestimmen, verändert sich der Kurs stetig. Kurzfristig gesehen sind die Kurse in der Vergangenheit teilweise auch wieder eingebrochen. So war der Bitcoin Ende Dezember 2017 bei etwa 15000 Euro Gegenwert und sank im März 2018 auf unter 6000 Euro.

Langfristig gesehen dagegen gewann der Bitcoin jedes Jahr an Wert. Im Sommer 2010 beispielsweise lag der Gegenwert eines Bitcoins bei gerade mal 0,07 USD. Natürlich ist nicht abzusehen wohin die Reise geht – angesichts des Zukunftspotential habe ich mich allerdings für Investitionen entschieden. Auch andere Kryptowährungen, sogenannte Altcoins sind eine interessante Anlagemöglichkeit. So vervielfachte Beispielswäre die Kryptowährung Ethereum seinen Gegenwert von etwa 10 Euro im Januar 2017 auf über 500 Euro im Mai 2018.

Dennoch muss man unbedingt beachten, dass eine Investition in Kryptowährungen aufgrund der hohen Volatilität hochriskant ist. Der Gegenwert kann steigen aber genau so gut sinken. Daher sollte man nur Kapital investieren wo der Verlust nicht schmerzt. Generell sollte man eine Investition in Kryptowährungen auch langfristig betrachten und nicht gleich wegen sinkender Kurse in Panik verfallen und verkaufen.

 

Wie viel werden Bitcoin , Ethereum und andere Altcoins in Zukunft wert sein?
Auf diese Frage gibt es ganz klar keine Antwort. Kryptowährungen sind spekulativ und hochriskant, bieten jedoch durch ihr enormes Zukunftspotential auch erhebliche Chancen an Kurszuwächsen zu profitieren.

Sicher weis niemand, wo die Reise in Zukunft hin geht, denn niemand hat eine Glaskugel. Es gibt Einschätzungen von Menschen, das Bitcoin & Co eine Blase seien und ihren Wert wieder verlieren werden, allerdings wird dies schon seit Jahren prophezeit und wir sehen ja, wo der Bitcoin heutzutage steht. Auf der anderen Seite gibt es auch extravagante Prognosen von über einer Million Euro pro Bitcoin in einigen Jahren.

Ob sich Bitcoin langfristig durchsetzen wird, bleibt auch abzuwarten, schließlich gibt es eine Vielzahl weiterer wirklich guter Kryptowährungen – als die Mutter aller Kryptowährungen und als Einstiegswährung dürfte der Bitcoin aber wahrscheinlich immer einen hohen Stellenwert haben.

Weitere Kryptowährungen wie Ethereum haben auch durchaus großes Potential – hier vermuten einige einen Wert im 5 stelligen Bereich in wenigen Jahren – aber auch hier kann das ganze natürlich „gegen 0“ gehen. Es bleibt also durchaus spannend. Klar ist: Kryptowährungen sind nichts für schwache nerven und sollten als langfristige Anlage betrachtet werden und nur mit „Spielgeld“ investiert werden.

 

Was ist die Blockchain?

Die meisten Kryptowährungen basieren auf dem System der sogenannten Blockchain. Diese sorgt dafür, das alle Transaktionen sicher durchgeführt werden können und auch sicher verwahrt werden. Ohne mögliche Manipulationen oder ähnliches. Um Kryptowährungen zu verstehen, macht es definitiv Sinn, sich mit dem Begriff Blockchain auseinanderzusetzen. Die Blockchain ist eine vernetzte Infrastruktur unter allen Nutzern dieser Technologie. Sie sorgt dafür, dass jede Transaktion von Kryptowährungen mehrfach abgeglichen und verifiziert werden kann. Des Weiteren bieten sich viele weitere Möglichkeiten, die das Internet der Dinge künftig revolutionieren werden. Da gerade die Blockchain teilweise schwer zu erklären ist, habe ich ein wertvolles Video dazu gefunden.

 

Was ist Bitcoin ?
Der Bitcoin ist die Mutter aller Kryptowährungen und entstand im Jahre 2009 als eine Erfindung von Satoshi Nakamoto. Zwar weiß niemand, wer sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto verbirgt, doch seine Erfindung der Bitcoin ging in die Geschichte ein. Als erste dezentrale Währungseinheit, also einer Kryptowährung wurde das Konzept von weltweiten und gebührensparenden Geldtransfers ohne die Notwendigkeit von Banken geboren. Der Wert des Bitcoins stieg von etwa 7 Cent im Jahre 2010 auf über 6000 Euro im Sommer 2018. Wohin die Reise geht weis natürlich niemand, das Potential ist aber definitiv groß, weswegen ich mich im Frühjahr 2016 für eine Investition entschieden habe.

Umfangreiche Informationen über den Bitcoin findest du in meinem > ausführlichen Beitrag. <

 

Was ist Ethereum?
Während Bitcoin die erste Kryptowährung war und rein zum Transfer von Werten gedacht war, geht Ethereum einen Schritt weiter. Vor wenigen Jahren von Vitalik Buterin gegründet mit dem Ziel Bürokratische Prozesse zu vereinfachen gelang es Ethereum sich an die Spitze der Kryptowährungen vorzuarbeiten. Mit der Möglichkeit mit sogenannten Smart Contracts automatisierte Verträge zu schließen, können mit Ethereum einige Einsatzmöglichkeiten erfüllt werden, die vor einigen Jahren noch undenkbar waren. Fälschungssichere Grundbucheinträge, automatisierte Abrechnung von Induktionsladungen für Fahrzeuge und vieles mehr könnten damit in Zukunft realisiert werden. Die Technologie „Blockchain“ wird also damit sehr gut genutzt. Ethereum könnte das Internet der Dinge damit regelrecht verändern. Mittlerweile bieten zwar weitere Kryptowährungen den Einsatz von Smart Contracts an, jedoch ist Ethereum noch immer die „Mutter der Smart Contracts“ und hat entsprechend eine hohe Marktkapitalisierung. Wer Anfangs 2017 in Ethereum investierte, konnte eine Wertsteigerung von etwa 10 Euro auf mittlerweile über 500 Euro realisieren. Für einen reinen Investor hätte es sich also in jedem Fall gelohnt. Zeitgleich wird Ethereum als Ausgangswährung für zahlreiche ICOs verwendet.

Umfangreiche Informationen über Ethereum findest du in meinem > ausführlichen Beitrag. <

 

Was sind Altcoins?
Der Begriff „Altcoins“ verbirgt nichts anderes als alternative Kryptowährungen neben dem Bitcoin. Als „Mutter aller Kryptowährungen“ hat der Bitcoin natürlich einen besonderen Status. Im Laufe der Zeit entstanden weitere Kryptowährungen mit einigen interessanten Konzepten. Diese werden in der Szene als Altcoins bezeichnet. Einige Beispiele wären: Ethereum, Ripple, Bitcoin Cash, IOTA, Verge, Reddcoin, Stellar Lumen, NEO, EOS, Ardor und viele viele mehr. Es gibt mittlerweile über 1500 Altcoins – eine betrachtliche Zahl. Allerdings muss man zur Vollständigkeit sagen, das es viele alternative Kryptowährungen gibt, die teilweise ohne größeren Nutzen sind. Heutzutage ist es relativ einfach geworden eine eigene Kryptowährung zu starten, deshalb nutzen leider viele diesen Fakt aus, um Geld einzusammeln ohne einen realen Gegenwert zu liefern. Dennoch können Altcoins extrem spannend sein. Wer beispielsweise im April 2017 3500 Euro in Verge investiert hat, hat heute über 200000 Euro. Dies ist natürlich nur ein Beispiel – andere meiner Käufe haben mir einige Verluste bereitet – in Summe habe ich aber dennoch gutes Geld damit verdient.

Wichtig bei Investitionen in Altcoins ist definitiv, diese vorher ausgiebig zu prüfen und nicht blind zu investieren. Sonst verbrennt man schneller Geld, als einem lieb ist. Ist man jedoch gut informiert und hat ausreichend Hintergrundwissen, so kann sich manch Altcoin als sehr gute Anlage bewahrheiten. Weitere Tipps hierzu findest du übrigens in der Rubrik „Kauf & Verkauf“!

 

Was ist ein Wallet und was wird empfohlen?
Ein Wallet ist nichts anderes als eine Brieftasche, nur eben digital. Während wir Bargeld in unserer Brieftasche aufbewahren und alle anderen Gelder auf unserem Bankkonto deponieren ist das Wallet die digitale Antwort auf die Sicherung unserer Kryptowährungen. Zusätzlich ermöglicht es uns Transfers auf Wallets von anderen Nutzern. Wir können es also gut mit einem Onlinebanking-Konto vergleichen.

Es gibt zahlreiche Formen von Wallets. Am meisten verbreitet sind sogenannte Online Wallets. Diese richtet man sich unkompliziert im Internet ein und kann somit dann seine Kryptowährungen empfangen, aufbewahren und versenden. Die meisten Wallets sind auf einige wenige Kryptowährungen beschränkt. So kann man beispielsweise viele Altcoins nicht auf einer bestimmten Wallet aufbewahren – für diese benötigt man wieder ein anderes Wallet oder eine Exchange.

Neben Onlinewallets gibt es noch Paperwallets, die eine Speicherung von Kryptowährungen auf einem simplen Stück Papier ermöglichen als auch Hardwarewallets. Hierbei werden Kryptowährungen auf dem eigenen Computer, auf einem USB Stick oder sogar auf dem Handy gespeichert.

Meine Favoriten sind eine Kombination von Onlinewallets und Hardwarewallets. Während man Onlinewallets und Handywallets eher für die alltäglichen Transaktionen nutzen kann, dient als sichere Aufbewahrungsmöglichkeit eher der verschlüsselte USB Stick.

Ich selbst verwende für alltägliche Transaktionen das Onlinewallet Blockchain.info  und für die langfristige Aufbewahrung den USB Stick Ledger Nano S, den man mit einer Art Tresor vergleichen kann. Auch Handywallets sind stark im kommen, da man diese im Alltag gut verwenden kann – doch vorsicht: Man sollte keine zu großen Summen dort lagern, da diese im Falle eines Handyverlustes verloren oder geklaut werden können

 

Welches Handywallet /Smartphonewallet wird empfohlen?
Ein Wallet auf dem Smartphone bietet einen größeren Komfort als einfache Onlinewallets oder Hardwarewallets, da man hier Mobil schnell und einfach Transaktionen durchführen kann. Durch die Anzeige von QR-Codes, reicht es rein theoretisch aus eine Empfangsadresse zu fotografieren, um diese im eigenen Wallet zu sehen und dann Bitcoin oder andere Kryptowährungen zu versenden.

Man muss bei Handywallets unterscheiden:

Es gibt Wallets, die man fest auf dem Smartphone installiert und welche dann dort gespeichert sind. Hier sollte man definitiv bei der Einrichtung darauf achten, die Passphrase oder auch Seed zu notieren, da man mit dieser im Falle eines Handyverlust das Wallet wiederherstellen kann. Sollte man diese nicht notieren, wird man somit bei Verlust das Smartphones auch den Zugang zum Wallet und damit die gespeicherten Kryptowährungen verlieren. Eine solche Smartphone Wallet ist zum Beispiel das JAXX Wallet, welches für mehrere Kryptowährungen geeignet ist.

Des weiteren gibt es Onlinewallets, die außerdem sehr gute Apps für das Smartphone bereitstellen und einen sehr einfachen Transfer ermöglichen. Da ich die erste Variante als zu Risikoreich empfinde, kann ich als Tipp noch angeben die APP von Blockchain.info zu nutzen, nachdem man das Wallet am PC angelegt hat oder alternativ die WireX Prepaidkreditkarte zu bestellen, welche auch eine solide APP zum Transfer an Dritte bietet.

Wichtig in jedem Falle bei der Nutzung von Wallets auf dem Handy ist eine gute Verschlüsselung des Smartphones. Nutzt man sein Smartphone immer ohne Bildschirmsperre oder mit einem einfachen PINCODE, dann ist eine Verwaltung von Kryptowährungen auf dem Smartphone nicht zu empfehlen. Hier sollte man dann der Sicherheit ein wichtiges Augenmerk widmen.

 

 

Was ist eine Exchange / Börse?
Während Wallets eher zur Aufbewahrung und zum Transfer von Kryptowährungen aufgewahrt werden, dienen sogenannte Exchanges oder Börsen dazu, Kryptowährungen einkaufen oder verkaufen zu können. Möchte man sich also erstmalig Bitcoin, Ethereum oder andere Altcoins kaufen, so kommt man um eine Börse nicht herum. Die meisten Altcoins kauft man auf Börsen direkt im Gegentausch zu Bitcoins. Dies bedeutet, das man sich meist erst Bitcoins kaufen muss, um dann weitere Kryptowährungen einkaufen zu können. Man tauscht also sozusagen einen bestimmten Wert an Bitcoins oder teile eines Bitcoins gegen eine andere Kryptowährung. Börsen listen meistens eine große Anzahl an Kryptowährungen. Sie sind also die Eintrittskarte in eine Vielzahl verschiedener Kryptowährungen. Natürlich ist auch der Verkauf von Kryptowährungen möglich.

Ich persönlich verwende sehr gerne eine Kombination aus der Börse Kraken.com in Verbindung mit einem Geschäftskonto bei der Fidor Bank um Bitcoins kaufen oder verkaufen zu können. Möchte ich dann weitere Altcoins kaufen, so transferiere ich Bitcoins zur Börse Bittrex und handel dann dort.

 

Wie schnell und teuer ist eine Krypto-Transaktion?
Wieviel man für eine Transaktion einer Kryptowährung bezahlt und in welcher Geschwindigkeit dies abgehandelt wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen bietet jede Kryptowährung eigene Features und entsprechend eine eigene Datenrate an, zum anderen sind diese Faktoren von der Auslastung abhängig. Auch wird die Technologie permanent verbessert. So gelang mit Einführung des Lightning Networks bei Bitcoin beispielsweise eine enorme Erhöhung der Geschwindigkeit von Bitcoin Transaktionen bei gleichzeitiger Reduktion der Transferkosten.

Im März 2018 kostete die Transaktion EINES Bitcoins, der zu diesem Zeitpunkt etwa einen Gegenwert von 6000 Euro hatte etwa umgerechnet einen Euro an Gebühren, was etwa 0,016 Prozent entspricht. Angesichts der Tatsache, das somit internationale Transfers innerhalb weniger Stunden möglich sind ist dies ein herausragendes Ergebnis.

 

Sind Kryptowährungen nicht zu volatil?
Kryptowährungen sind extrem volatil – ein Argument für viele Kritiker aber auch für diejenigen die Chancen in diesem Markt sehen. Im Kryptowährungsmarkt ist es durchaus möglich, das über Nacht die Kurse mal um 30 Prozent steigen – aber eben auch fallen. Daher ist es hier besonders wichtig, diese nicht nur kurzfristig zu sehen. Mit kurzfristigen Kursschwankungen können Daytrader hoher Profite erzielen – auf der anderen Seite aber auch viel Geld verbrennen. Hier ist wichtig, sich nicht von seinen Emotionen kontrollieren zu lassen. Dies umgeht man, indem man immer nur soviel Kapital investiert, wie man im Notfall bei einem Verlust verkraften kann. Ich persönlich sehe Kryptowährungen eher als langfristige Anlage und kann daher entspannt bleiben, sollte der Kurs mal wieder fallen oder steigen. Natürlich ist eine gewisse Euphorie und Emotionalität nicht vermeidbar – man sollte sich aber nicht davon überwältigen lassen und vorschnell verkaufen oder kaufen. Hier hat sich zumindest bei mir ausgezahlt, das ich relativ besonnen im Markt bleibe und auch bei Kursverlusten von 30% mein Portfolio nicht in Panik verkaufe.

Denn eins muss man immer bedenken: Man realisiert erst dann Gewinne oder Verluste, wenn man verkauft!

 

Ist Bitcoin eine Blase? Sind andere Kryptowährungen eine Blase?
Oft hören wir von Medien oder einigen „Fachleuten“, dass Bitcoin oder andere Kryptowährungen lediglich eine Blase seien. Man hätte keinen reelen Gegenwert und es würde sich um ein riesiges Schneeballsystem handeln. Hier sollte man genau betrachten, was eine Blase ist: Eine Blase ist, wenn jede Menge Menschen etwas besitzen wollen und dafür Unsummen ausgeben, wobei dieses „etwas“ einen viel geringeren Gegenwert hat. In der Vergangenheit hat man bei Kryptowährungen teilweise durchaus gewisse Blasenbildungen beobachten können – nämlich dann wenn die Euphorie am größten war und jeder soviele Bitcoins wie möglich kaufen wollte.

Bitcoin & Kryptowährungen sind aber definitiv nicht nur eine Blase. Sie werden durch Mining, Staking oder weitere Prozesse aufwendig kreiert. Hierbei ist Energie notwendig, welche sich in Stromkosten wiederspiegelt. Wusstest du schon, das es momentan etwa 4000-5000 Euro kostet um einen Bitcoin zu produzieren? Hier hat man also schon mal einen Gegenwert. Die Theorie das Bitcoin & Co nur eine Blase seien, kann ich deshalb nicht unterschreiben. Vor einigen Altcoins sollte man sich jedoch in Acht nehmen – hier gibt es wirklich eine Exemplare, die nur aus „Luft“ bestehen.

 

Gibt es einen strukturierten Videokurs zum Thema Kryptowährungen & Blockchain?
Bis vor kurzem gab es hierzu leider noch nichts. Mittlerweile hat sich das Team um „Blockchain Hero“ allerdings Gedanken gemacht und einen tollen Videokurs erstellt. Ich selbst plante erst einen eigenen Videokurs zu veröffentlichen – als ich aber den Kurs von Blockchain Hero entdeckte, habe ich mich entschlossen dieses Vorhaben vorerst zu pausieren.

Das Team hat einen wirklich guten Job gemacht und hat alle wichtigen Informationen strukturiert und einfach erklärt der breiten Masse zur Verfügung gestellt. Von Basics über Fortgeschrittene Infos bis hin zu richtigen Profi Tipps findet man alles notwendige. Weitere Informationen hierzu kannst du gerne auf meiner > eigens dafür eingerichteten Seite nachlesen. <

Muss man immer einen kompletten Bitcoin kaufen oder verkaufen?
Diese Frage wird sehr oft gestellt. Für viele Interessenten ist ein kompletter Bitcoin mittlerweile zu teuer geworden, um diesen zu kaufen. Das tolle an Bitcoin und allen anderen Kryptowährungen ist jedoch, das man niemals ganze Einheiten verkaufen muss. Jede Kryptowährung besteht aus einer Stelle vor dem Komma (oder auch Punkt) und aus acht Dezimalstellen, also Stellen hinter dem Komma (oder auch Punkt). Die kleinste Einheit ist Satoshi. Ein Satoshi ist:

0.00000001 BTC

Genau genommen könnte man sogar nur einen einzigen Satoshi versenden, auch wenn dies aufgrund der Transaktionsgebühren eher keinen Sinn machen sollte. Man kann also beispielsweise auch einfach 0.05 Bitcoin kaufen, wenn man sich keinen ganzen leisten möchte. Bei einem Gegenwert von 6000 Euro pro Bitcoin entsprächen 0.05 Bitcoin einem Gegenwert von 300 Euro. Das ganze kann natürlich nach belieben angepasst werden. Für alle anderen Kryptowährungen gilt die natürlich auch. Gehen wir davon aus, das ein Ethereum bei einem Gegenwert von 600 Euro liegt – wäre der Gegenwert bei 0.05 Ethereum bei 30 Euro.

 

Wie kauft man Kryptowährungen?
Der Kauf von Kryptowährungen ist für viele Neueinsteiger eine Herausforderung. Da die meisten Neueinsteiger nicht wissen, wie sie am besten verfahren können, um die ersten Kryptowährungen ihr eigen nennen zu können, entscheiden Sie sich dann dagegen den Einstieg zu wagen. Doch so kompliziert ist das ganze gar nicht. In den letzten Monaten haben zahlreiche Börsen ihre Benutzerfreundlichkeit verbessert.

Zuerst benötigen wir eine Exchange oder auch Börse, bei welcher wir uns registrieren (beachte hierbei bitte den Punkt: Sicherheit in den FAQs). Hier nutze ich gerne Kraken.com. Dort kann man mithilfe einer Bankeinzahlung seine ersten Bitcoins kaufen. Auch einige andere Kryptowährungen wie Ethereum oder Ripple können dort erworben werden. Eine Alternative zu Kraken ist noch Bitcoin.de, welches deutschsprachig und etwas benutzerfreundlicher ist. Dafür gibt es dort aber etwas weniger Kryptowährungen zur Auswahl und auch die Gebühren sind geringfügig höher. Da ich mit größeren Summen handel, habe ich mir noch ein Geschäftkonto bei der Fidor Bank angelegt, da diese Bank Kryptowährungen gegenüber positiv eingestellt ist. Dieser Schritt ist aber optional.

Anschließend macht es Sinn, sich zur sicheren Lagerung noch ein Wallet (Beispielsweise Blockchain.info) zu erstellen, dieses zu Sichern (Punkt: Sicherheit) und dorthin zu transferieren. Hierzu habe ich Informationen im Teil „Basiswissen“ und im folgenden Beitrag niedergeschrieben.

Möchte man dann weitere Kryptowährungen kaufen, welche weder auf Kraken.com noch auf Bitcoin.de gelistet sind, wird es ein wenig komplizierter. Dann muss man sich zusätzlich bei einer weiteren, größeren Börse anmelden, beispielsweise Bittrex.com.

Ausführliche Anleitungen stelle ich übrigens hier zur Verfügung. Dort kann man dann alle Schritte auch in einem Video nachvollziehen.

> Bitcoins kaufen und verkaufen <

> Wie handel ich mit Kryptowährungen ? ALTCOIN Kauf <

 

Wie transferiert man Kryptowährungen ? Senden und Empfangen
Für einen Transfer von Kryptowährungen, also das Senden oder Empfangen benötigen wir immer eine Empfangsadresse. Wir können dies mit einer Kontonummer vergleichen. Die Empfangsadresse muss uns der Empfänger liefern. Sollten wir Kryptowährungen beispielsweise von unserem Account bei einer Börse zu unserem Wallet (siehe Basiswissen) versenden wollen, benötigen wir also die Empfangsadresse unseres Wallets. Diese wird bei den meisten Wallets oder Börsen automatisch nach einer bestimmten Zeit neu generiert. Die alten Empfangsadressen bleiben jedoch weiterhin gültig. Eine Empfangsadresse sieht in der Regel ähnlich aus wie diese: 1BTC24yVKQdQNAa4vX71xLUC5A8Za7Rr76. Möchten wir einen Transfer beispielsweise von unserer Börse zu unserem Wallet durchführen, oder auch von unserem Wallet zu dem Wallet einer anderen Person, so klicken wir auf unserer Börse oder unserem Wallet auf senden, geben die Empfangsadresse ein und den Gegenwert an Bitcoins, welche wir übertragen möchten. Natürlich geht dies auch mit anderen Kryptowährungen – hierbei muss aber unbedingt darauf geachtet werden, das man nur immer gleiche Kryptowährungen senden & empfangen kann.

Beispiel: Person A sendet einen Bitcoin über Blockchain.info zu Person B, welche die Bitcoin Empfangsadresse durchgegeben hat. Dies funktioniert und Person B erhält den Bitcoin.

Negativbeispiel: Person A sendet ein Ethereum über Blockchain.info zu Person B, welche die Bitcoin Empfangsadresse durchgegeben hat. Da die falsche Adresse durchgegeben wurde landet das versendete Ethereum leider im Datennirvana. Daher ist hier besonders wichtig immer darauf zu achten, das man alles richtig macht. Keine Angst – es ist leichter als es klingt.

Zur erleichterten Darstellung möchte ich dir im folgenden Video nochmal zeigen, wie ich einen Transfer von einer Börse durchführe und wie ich einen Transfer von Wallet zu Wallet erledige – damit sind dann alle Unklarheiten beseitigt 😉

 

Wie investiert man am besten sinnvoll in Kryptowährungen?
Nun kommen wir zu einem spannenden und wichtigen Punkt. Zuerst einmal sollten wir uns wieder in Erinnerung rufen, nur „Spielgeld“ zu investieren. Wir investieren also stets nur Geld, dessen Verlust wir im Notfall auch verschmerzen könnten, denn Kryptowährungen sind und bleiben hochriskant, auch wenn das Potential enorm ist.

Nun stehen wir vor einer Vielzahl an Kryptowährungen. Über 1500 verschiedener Kryptowährungen haben mittlerweile regelrecht den Markt geflutet. Dabei sind viele Coins dabei, die richtig starkes Potential haben. Leider gibt es auch Coins, die regelrechte Scams sind und keine wirkliche Daseinsberechtigung haben. Sie sind sozusagen nur dazu da, um den Gründer dieser Scamcoins reich zu machen. Auch gibt es andere Coins die zwar ein gutes Konzept haben, sich aber einfach nicht durchsetzen können.

Wenn man nun wüsste, in welche Coins man investieren kann und in welchen ein starkes Wachstumspotential steckt, dann wäre das praktisch. Leider kann man nicht in die Zukunft schauen. So kann man Glück, oder auch Pech haben. Wichtig ist meiner Meinung nach die Diversifikation, also in mehrere Kryptowährungen zu splitten. Hierbei sollte man natürlich sein Budget berücksichtigen. Anhand der Marktkapitalisierung können wir uns ungefähr einen Eindruck machen, wie stark eine bestimmte Kryptowährung vertreten ist. Sicherlich ist diese Technik auch nicht die einhunderprozentige Lösung, aber sie bietet Anfängern schon mal einige Anhaltspunkte – ich orientiere mich gerne an den TOP20-TOP40 Kryptowährungen und habe diese auch eingekauft. Eine Übersicht geordnet nach der Marktkapitalisierung bietet beispielsweise Coinmarketcap. Ein kleines Video gibt euch mehr Informationen hierzu.

 

Wie verkauft man Kryptowährungen wieder?
Da wir bereits Kryptowährungen eingekauft haben und somit den ersten und wichtigsten Schritt bereits erledigt haben, ist der Verkauf relativ einfach.

Auch hier benötigen wir wieder eine Exchange oder auch Börse, bei welcher wir uns registrieren (beachte hierbei bitte den Punkt: Sicherheit in den FAQs). Hier nutze ich gerne Kraken.com. Dort kann man mithilfe einer Bankauszahlung problemlos wieder auszahlen. Eine Alternative zu Kraken ist noch Bitcoin.de, welches deutschsprachig und etwas benutzerfreundlicher ist. Dafür gibt es dort aber etwas weniger Kryptowährungen zur Auswahl und auch die Gebühren sind geringfügig höher. Da ich mit größeren Summen handel, habe ich mir noch ein Geschäftkonto bei der Fidor Bank angelegt, da diese Bank Kryptowährungen gegenüber positiv eingestellt ist. Dieser Schritt ist aber optional.

Sollten wir unsere Bitcoins auf einem alternativen Wallet gesichert haben, müssen wir diese erst vom Wallet auf die Börse übertragen (siehe weiter oben)

Möchte man dann weitere Kryptowährungen verkaufen, welche weder auf Kraken.com noch auf Bitcoin.de gelistet sind, wird es ein wenig komplizierter. Dann muss man sich zusätzlich bei einer weiteren, größeren Börse anmelden, beispielsweise Bittrex.com.

Ausführliche Anleitungen gibt es ebenfalls wieder. Dort kann man dann alle Schritte auch in einem Video nachvollziehen.

> Bitcoins kaufen und verkaufen <

> Wie handel ich mit Kryptowährungen ? ALTCOIN Kauf <

 

Kann ich Kryptowährungen mit Bargeld kaufen?
Aktuell gibt es zwei Möglichkeiten Kryptowährungen mit Bargeld zu kaufen. Leider ist dies noch nicht so komfortabel wie eine Einzahlung aufs Bankkonto – aber ich bin mir sicher, das sich hier in den nächsten Jahren noch weitere Möglichkeiten auftun. Aktuell gibt es 2 coole Dinge, wie man sein Bargeld in Bitcoins verwandeln kann:

  • So genannte Bitcoin ATMs – das sind Automaten, in welche man Bargeld einzahlt. Zum aktuellen Kurs abzüglich der Automatengebühren werden einem dann Bitcoins auf das eigene Wallet überwiesen. Hierzu benötigt man natürlich das Wallet und muss dem Automaten entweder die Empfangsadresse mitteilen oder einen QR-Code vorzeigen. In Deutschland gibt es derzeit offiziell keine Bitcoin ATMs. Noch dazu sind die Gebühren meistens recht hoch.
  • Tauschgeschäfte zwischen Bitcoin-Enthusiasten. Hierfür eignet sich im deutschsprachigen Raum die Seite Bitcoin Treff. Dort kann man sich mit anderen Kryptobesitzern austauschen und dann einen Bartausch gegen Bitcoins durchführen. Derjenige der das Bargeld erhält, bekommt dann einfach vom Krypto-Käufer die Empfangsadresse und innerhalb weniger Minuten sind die Bitcoins transferiert.

Generell sind Bargeld-Tauschgeschäfte schon mal eine coole Sache. Aufgrund derzeit mangelnder Regulierung und Unklarheiten, wie ein Bartausch steuerrechtlich geregelt werden könnte, ist es aber aktuell ein schwieriges Thema, weswegen ich eher zum Kauf über eine Börse raten würde, dann man dann seine Nachweispflicht besser erfüllen kann. Eine Alternative beim Barkauf könnte eine Rechnungsstellung des Verkäufers sein, damit alles fachgemäß dokumentiert ist.

 

Wie erhalte ich Bargeld für meine Kryptowährungen?
Aktuell gibt es drei Möglichkeiten Kryptowährungen mit Bargeld zu kaufen. Leider ist dies noch nicht so komfortabel wie eine Einzahlung aufs Bankkonto – aber ich bin mir sicher, das sich hier in den nächsten Jahren noch weitere Möglichkeiten auftun. Aktuell gibt es 2 coole Dinge, wie man sein Bargeld in Bitcoins verwandeln kann:

  • Diverse Kreditkarten, welche mit einem Wallet verknüpft sind, welches man mit Kryptowährungen aufladen kann. Nutzt man dann diese Kreditkarte, so wird die bezahlte FIAT Summe in die vorhandene Kryptowährung umgerechnet. Dieser Anteil wird dann einfach vom Guthaben entladen. Somit kann man relativ einfach mithilfe einer Kreditkarte mit Kryptowährungen bezahlen. Momentan gibt es nicht viele dieser Kreditkarten auf dem Markt – mein Favorit ist derzeit Wirex, wozu du >hier< weitere Informationen findest.
  • So genannte Bitcoin ATMs – das sind Automaten, aus welchen man ebenfalls Bargeld beziehen kann, wenn man Bitcoins darauf sendet. Hierfür zeigt der Bitcoin Automat eine Empfangsadresse an, auf welche man dann seinen gewünschten Wert an Bitcoins sendet. Anschließend dauert es einige Minuten und man erhält Bargeld. In Deutschland gibt es derzeit offiziell keine Bitcoin ATMs. Noch dazu sind die Gebühren meistens recht hoch.
  • Tauschgeschäfte zwischen Bitcoin-Enthusiasten. Hierfür eignet sich im deutschsprachigen Raum die Seite Bitcoin Treff. Dort kann man sich mit anderen Kryptobesitzern austauschen und dann einen Bartausch gegen Bitcoins durchführen. Derjenige der das Bargeld erhält, bekommt dann einfach vom Krypto-Käufer die Empfangsadresse und innerhalb weniger Minuten sind die Bitcoins transferiert.

Generell sind Bargeld-Tauschgeschäfte schon mal eine coole Sache. Aufgrund derzeit mangelnder Regulierung und Unklarheiten, wie ein Bartausch steuerrechtlich geregelt werden könnte, ist es aber aktuell ein schwieriges Thema, weswegen ich eher zum Kauf über eine Börse raten würde, dann man dann seine Nachweispflicht besser erfüllen kann. Eine Alternative beim Barverkauf könnte eine Rechnungsstellung des Verkäufers sein, damit alles fachgemäß dokumentiert ist.

 

Wo kann man mit Kryptowährungen bezahlen?
Einige Onlineportale und Automobilhersteller bieten bereits an, direkt mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen zu bezahlen. Du findest heraus, ob dies möglich ist, indem du bei einem jeweiligen Onlineshop einfach zum Bezahlvorgang gehst. Sollte etwas wie „Bitcoin“ oder „Bitpay“ zur Auswahl stehen, so kannst du direkt mit deiner Kryptowährung bezahlen.

Da das ganze allerdings noch nicht Massentauglich ist (wir befinden uns meiner Meinung nach noch ganz am Anfang), bietet sich hier die Nutzung einer Krypto Kreditkarte an. Dies sind spezielle Kreditkarten, welche mit einem Wallet verknüpft sind, welches man mit Kryptowährungen aufladen kann. Nutzt man dann diese Kreditkarte, so wird die bezahlte FIAT Summe in die vorhandene Kryptowährung umgerechnet. Dieser Anteil wird dann einfach vom Guthaben entladen. Somit kann man relativ einfach mithilfe einer Kreditkarte mit Kryptowährungen bezahlen. Momentan gibt es nicht viele dieser Kreditkarten auf dem Markt – mein Favorit ist derzeit Wirex, wozu du >hier< weitere Informationen findest.

Was ist Mining ? (Proof of Work)
Im Internet findest du leider sehr viele hochtechnische und damit komplizierte Erklärungen zum Thema Mining. Ich gehe hier in dieser häufig gestellten Frage nicht ausführlich auf das Thema ein, da dies für einen Einsteiger dann vermutlich zu kompliziert wird und versuche es daher so einfach wie möglich zu erklären.

Möchte man im Blockchain Netzwerk eine Transaktion durchführen, so muss diese im Anschluss mehrfach bestätigt werden. Sie wird also auf Korrektheit geprüft – in diesem Falle ob du wirklich im Besitz des Bitcoins oder einer anderen Kryptowährung bist und ob du somit berechtigt bist, diesen zu versenden. Für diese Bestätigungen muss Rechenleistung zur Verfügung gestellt werden – dies wird durch die Miner erledigt. Für diese Bereitstellung der Rechenleistung werden diese Miner dann belohnt und können somit Bitcoin erhalten. Das ganze ist ein recht aufwendiger Prozess, welcher auch sehr Stromintensiv ist – daher wird diese Methode teilweise sehr kritisiert. Dennoch findet Sie sehr häufig Anwendung und wird beispielsweise auch beim Bitcoin angewendet. Durch eine ansteigende Schwierigkeit beim Mining wird ebenfalls regelmäßig neue Hardware benötigt, damit das ganze lukrativ bleibt. Dies bedeutet natürlich wieder Anschaffungskosten und somit wird die Herstellung eines Bitcoins mit der Zeit immer teurer – dies spiegelt sich natürlich in einem höheren Gegenwert des Bitcoins wieder.

 

Was ist Staking? (Proof of Stake) Was sind Masternodes?
Auch hier möchte ich das ganze vereinfacht darstellen, denn auch dieses Thema wird teilweise hochtechnisch erklärt und ist somit für Einsteiger schwer verständlich.

Gegenüber dem Mining ist das Staking ein weiterer Mechanismus um Transaktionen auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und das Netzwerk abzusichern. Hierbei wird aber keine Rechenintensive Hardware benötigt, sondern es soll sichergestellt werden, das man überprüfungsberechtigt ist, in dem man eine bestimmte Anzahl einer Kryptowährung auf einem eigenen Wallet hat. Dieses Wallet muss dazu permanent aktiv sein, damit ein ständiger Abgleich erfolgen kann.

Man wird beim Staking also dafür belohnt, dass man eine bestimmte Mindestanzahl einer bestimmten Kryptowährung auf seinem Wallet hat und dieses permanent geöffnet, also aktiv hält. Bei der Kryptowährung Dash beispielsweise kann man aktiv ins Staking einsteigen, wenn man eine sogenannte Masternode hält. Diese kann man sich einrichten, wenn man mindestens 1000 Dash besitzt, was aktuell etwa einer Investition von 500000 Euro entspricht. Allerdings gibt es auch Masternodes für andere Kryptowährungen, bei denen keine so große Investition notwendig ist.

Das Masternode Thema kann sehr interessant und lukrativ sein – ich werde hierzu jedoch nochmal separat in einem ausführlichen Beitrag eingehen.

 

Was sind Smart Contracts?
Smart Contracts sind die unbürokratische und moderne Form von Verträgen. Schließt man bei einem Vertrag noch eine Vereinbarung zwischen 2 Personen, welche dann diesen Vertrag erfüllen sollten, gehen Smart Contracts einen Schritt weiter. So kann man in Smart Contracts bestimmte Bedingungen und Ereignisse festlegen, welche dann in einem sicheren und unveränderbaren Vertrag geregelt werden. Mögliche Einsätze in Zukunft wäre hier die automatisierte Bezahlung für kabelloses Aufladen eines Elektrofahrzeugs mithilfe von Induktionsspulen oder auch die fälschungssichere Verwaltung von Grundbucheinträgen.

Auch sogenannte ICOs können vertraglich mit Smart Contracts abgesichert werden. Somit kann sichergestellt werden, das frühe Investoren automatisch Dividenden erhalten und vieles mehr. Das ganze klingt momentan noch nach Zukunftsmusik – das Potential ist jedoch riesig.

 

Was sind ICOs (Initial Coin Offerings)
ICOs (Initial Coin Offerings) sind Angebote von Unternehmen, die planen eine eigene Kryptowährung auf den Markt zu bringen. Während die Erstentwicklung einer Kryptowährung natürlich Personal voraussetzt, welches finanziert werden muss, bieten einige Unternehmen dann an, eine Kryptowährung vorab zu einem meist besseren Preis zu erwerben, damit dieses Startkapital dem Unternehmen zur Verfügung steht. Dies ist vergleichbar mit IPOs, welche man aus dem klassischen Finanzmarkt kennt – dort kann man Aktienanteile vor Börsengang erwerben. Seit dem Jahre 2017 werden immer häufiger große ICO Projekte gestartet. Einige Kryptowährungen konnten sich durchsetzen, andere dagegen nicht. Daher sind ICOs aktuell teilweise umstritten. Möchte man sich an einer ICO beteiligen, so sollte man sich vorab ausführlich über das Unternehmen Seine Visionen und seine Ziele informieren.

 

Lohnen sich Tradingsignale?
Durch das Wachstum und die steigende Bekanntheit von Kryptowährungen entstanden mit der Zeit auch diverse Chatgruppen, welche damit werben Tradingsignale heraus zu geben, die es dem Einsteiger vereinfachen sollen bequem und einfach zu handeln. So wird in diesen Signalgruppen häufig ein Kaufsignal für bestimmte Kryptowährungen gegeben, sobald diese einen bestimmten Wert erreichen. Auch werden mögliche Kursziele angegeben, bei welchen es sich lohnt zu verkaufen. Das ganze klingt im ersten Schritt sehr interessant – man sollte jedoch hier vorallem beachten, wie groß eine solche Gruppe ist.

Stellen wir uns vor, in einer Signalgruppe bekommen wir die Information, das es sich lohnt, den Bitcoin bei 6123 Dollar zu kaufen und bei einem Kursziel von 7000 Dollar zu verkaufen. In dieser Gruppe befinden sich 100000 Mitglieder. Was wird wohl passieren, wenn diese das Signal sehen und befolgen? Die Masse wird kaufen und der Kurs steigt automatisch. Mit solchen Signalen lässt sich leider auch der Markt manipulieren. Gerade kleinere Kryptowährungen werden häufig für sogenannte „Pump & Dumps“ genutzt. Hier läuft das ganze besonders trügerisch ab: Die Signalgruppe gibt ein Kaufsignal für einen sehr günstigen Coin. Bevor das Signal ausgegeben wird, wird der Coin von der Signalgruppe selbst in großen Massen gekauft. Sobald das Signal ausgegeben wird, stürzen sich alle Mitglieder des Chats auf diesen Coin – man möchte ja so günstig wie möglich einkaufen. – Erreicht der gekaufte Coin seinen höchsten Wert, verkaufen die Signalgeber schnell selbst, sichern sich somit starke Profite und alle anderen, die später gekauft haben, werden Geld verlieren.

Natürlich gibt es auch einige gute Signalgruppen, für diese muss man in der Regel jedoch dann bezahlen. Ich selbst bin kein großer Fan solcher Signalgruppen, weil man hierbei nur kurzfristig tradet und durch kurzfristige Trades teilweise sehr hohe Steuerzahlungen generiert. Meiner Erfahrung nach macht es mehr Sinn, sich ausführlich mit einem bestimmten Coin zu beschäftigen und entsprechend langfristig zu kaufen, wo man Potential sieht.

 

Lohnen sich Tradingbots?
Hier knüpfen wir am Thema der sogenannten Tradingsignale an. Mit steigendem Bekanntheitsgrad von Kryptowährungen entstanden auch Ideen, automatisierte kurzfristige Trades durchzuführen. Dies wird häufig mit so genannten Bots durchgeführt. Die meisten dieser Bots arbeiten auf Basis des Messengers Telegram. Es gibt jedoch auch Bots, die auf Basis einer Website oder auf Softwarebasis funktionieren. Sogar handelnde USB Sticks gibt es seit kurzem. In der Regel kostet die Nutzung dieser Tradingbots eine regelmäßige Gebühr, schließlich muss auch die Infrastruktur am leben gehalten werden.

Diese Bots arbeiten überwiegend mit kurzfristigen Trades und benötigen in der Regel eine Verknüpfung mit der sogenannten API-Schnittstelle einer Exchange / Börse. Teilweise funktioniert dies vollautomatisch und teilweise geben die Gründer des Bots Signale aus, welche dann gehandelt werden. Generell sehe ich die Thematik Daytrading bei Kryptowährungen eher skeptisch. Zum einen wird der Markt dadurch noch volatiler, zum anderen kann man schnell eine erhebliche Steuerlast erzeugen, die man anfangs schwer überblickt.

Ein weiterer sehr kritischer Faktor ist die Verknüpfung eines Trading Bots mit der Börse. Um automatisiert handeln zu können, kann das Bot direkt auf den Zugang der Börse zugreifen. Er benötigt damit zumindest die Zustimmung, Käufe und Verkäufe durchzuführen. Hier liegt meiner Meinung nach ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Wir wissen meistens nicht, wer Ersteller dieser Tradingbots ist – teilweise sind diese nämlich Anonym. Es wäre technisch REIN THEORETISCH möglich, das die Gründer des Tradingbots früher oder später ein Signal geben, mit dem gesamten Volumen einen bestimmten Coin zu kaufen. Diesen könnten sie natürlich vorher einkaufen und dann nach einem extremen Pump wieder verkaufen. Somit wäre es rein theoretisch möglich komplette Börsenaccounts „leer zu räumen“.

Natürlich gibt es bestimmt auch seriöse Anbieter von Tradingbots – mir allerdings ist das Risiko hier zu hoch, einem dritten teilweise Rechte zu meinem Exchange Account zu geben – noch dazu ist der steuerliche Aspekt häufig unterschätzt. Ich persönlich rate daher von Tradingbots eher ab.

 

Was bedeutet das Wort „HODL“?
Das Wort „HODL“ entstand durch einen Rechtschreibfehler, während jemand in einem Forum mitteilen wollte, das er den Bitcoin für eine langfristige Anlage halten möchte. HODL kommt also von HOLD, also halten und bezeichnet, das man eine bestimmte Kryptowährung halten möchte, da man von einem langfristigen Wertzuwachs überzeugt ist und daran glaubt.

 

Welchen Einfluss hat die neue Datenschutzgrundverordnung auf Kryptowährungen?
Das ist noch nicht abzusehen. Kryptowährungen sind zwar verschlüsselt – sind Daten auf der Blockchain jedoch gespeichert, können sie nicht mehr gelöscht werden. Da die neue DSGVO allerdings besagt, das Daten jederzeit auf speziellen Wunsch gelöscht werden müssen, könnte dies nicht konform sein. Hier sieht man mal wieder das ein Bürokratisches Konstrukt nicht mit neuen Technologien umgehen kann. Ich persönlich schätze nicht, das die neue DSGVO einen großen Einfluss auf die Verbreitung der Blockchain hat und das der Wert von Kryptowährungen dadurch entsprechend großartig beeinflusst wird.

 

Was ist ein Fork? 
Fork bedeutet übersetzt „Gabelung“. In der Sprache der Kryptowährungen bedeutet dies, eine Abspaltung von einer Kryptowährung – in der Regel aus Gründen von Neuerungen oder Änderungen. In der Blockchain agiert jeder Teilnehmer eigenständig und kann somit Änderungsvorschläge am Code einer Kryptowährung vorschlagen. Ist dieser Vorschlag für die Menge relevant, kann eine Abstimmung gefordert werden, in der einzelne Teilnehmer dann festlegen, ob diese Änderung realisiert werden soll. Es gibt hierbei geringfügige Änderungen, die dann in sogenannten Softforks enden. Ein Softfork ist im Grunde genommen nichts als eine Art simples Software Update. Sind die Änderungen umfangreicher, beispielsweise eine Erhöhung der Blocksize, so kann dies in der Regel nicht mehr als Softfork durchgeführt werden. Da diese Änderungen dann teilweise so umfangreich sind, das man die Ausgangskryptowährung nicht gefährden möchte, entsteht eine weitere Kryptowährung aus dieser.

Ich möchte dies kurz anhand eines Beispiels erklären: Vor einigen Monaten entschieden sich einige Mitglieder der Bitcoin Community über weitreichende Änderungen. Hierbei sollte unter anderem die Blockgröße von 1 Megabyte auf 8 Megabyte erhöht werden. Da die Änderungen umfangreich waren und die Community sich über diese Aktion nicht einig war, wurde der Quellcode so massiv verändert, das neben dem Bitcoin der sogenannte Bitcoin Cash entstand. Alle Nutzer, die zu diesem Zeitpunkt Bitcoin auf ihrem Wallet hatten, erhielten automatisch auch Bitcoin Cash. Die Miner konnten sich dann entscheiden, ob sie weiterhin Bitcoin oder Bitcoin Cash minen wollten. Somit konnte man einen Kompromiss finden, ohne eine Änderung im vorhandenen Bitcoin Code zu erzwingen.

Wie werden Einnahmen aus Kryptowährungen versteuert?
Vorab möchte ich sagen, dass ich kein Steuerberater bin und hier keine Steuer- oder Rechtsberatung abgeben kann. Diese Informationen dienen nur aus meinem Erfahrungsschatz und können nicht gewährleistet sein. Man sollte hier unbedingt einen Steuerberater konsultieren und den individuellen Fall mit diesem besprechen. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegenüber der Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen!!

Nach meinem aktuellen Kenntnisstand  müssen Gewinne aus Kryptowährungen in Deutschland & anderen Ländern generell versteuert werden. Der Steuersatz richtet sich nach Land und nach Art der Einkunft. Ich kann hier nur meine Erfahrungen in Deutschland schildern.

Für die Dokumentation und Weiterleitung an das Finanzamt muss jeder selbst Sorge tragen. Man sollte sich generell mit diesem wichtigen Thema auseinander setzen, da man sonst schnell eine Steuerhinterziehung begeht – dies kann hohe Geldstrafen oder sogar Haftstrafen mit sich bringen.

 

Wie werden Einnahmen aus dem Handel mit Kryptowährungen versteuert?
Vorab möchte ich sagen, dass ich kein Steuerberater bin und hier keine Steuer- oder Rechtsberatung abgeben kann. Diese Informationen dienen nur aus meinem Erfahrungsschatz und können nicht gewährleistet sein. Man sollte hier unbedingt einen Steuerberater konsultieren und den individuellen Fall mit diesem besprechen. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegenüber der Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen!!

Nach meinem aktuellen Kenntnisstand werden Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen (in Deutschland) mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz nach dem FIFO(First In – First Out) Verfahren besteuert. Dieser liegt in der Regel zwischen 12% und 45%, je nach Höhe der jährlichen Gewinne. Tradet man regelmäßig mit Kryptowährungen, kann man somit schnell im Spitzenbereich liegen und somit steigt natürlich auch die Steuerlast. Ab einem zu versteuernden Einkommen von 260.000 Euro pro Jahr wird man mit 45% besteuert.

Wie errechnet man den Gewinn? Dies erkläre ich recht einfach an einem Beispiel:

  • Wir kaufen einen Bitcoin für 1000 Euro
  • Wenige Monate später verkaufen wir diesen Bitcoin für 5000 Euro
  • Somit ergibt sich ein Gewinn in Höhe von 4000 Euro, welcher nach dem persönlichen Steuersatz versteuert werden muss

Eine Ausnahme könnte eine einjährige Haltefrist bilden, auf welche ich in einer weiteren Frage eingehe.

Steuern werden nicht nur auf Auszahlungen auf das Bankkonto berechnet, sondern bei JEDEM Trade, welchen man durchführt. Tauscht man Beispielsweise den oben erwähnten Bitcoin gegen Ethereum, hat man dennoch einen Gewinn von 4000 Euro realisiert, welcher zu versteuern ist, selbst wenn der Erlös nun in Ethereum investiert ist. Generell bin ich der Auffassung, das kaufen und halten steuerlich wesentlich intelligenter und einfacher ist. Beim Daytrading entstehen schnell hohe Steuerlasten, die schnell unüberschaubar werden!

 

Sind Kryptowährungen nach einem Jahr wirklich steuerfrei?
Vorab möchte ich sagen, dass ich kein Steuerberater bin und hier keine Steuer- oder Rechtsberatung abgeben kann. Diese Informationen dienen nur aus meinem Erfahrungsschatz und können nicht gewährleistet sein. Man sollte hier unbedingt einen Steuerberater konsultieren und den individuellen Fall mit diesem besprechen. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegenüber der Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen!!

Eine Ausnahme könnte eine einjährige Haltefrist bilden (privates Veräußerungsgeschäft). Mit dieser wird der Gewinn nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei. Dies gilt aber soweit ich informiert bin nur bei Privatpersonen. Sobald man seinen Lebensunterhalt mit Kryptowährungen bestreitet, muss man von einer gewerblichen Tätigkeit ausgehen und somit gilt diese Haltefrist nicht mehr.

Außerdem gilt diese Haltefrist nicht, wenn…

  • Es bei dieser Kryptowährung in dieser Zeit Hardforks gibt
  • Diese Kryptowährung im Staking ist
  • Der Handel mit Kryptowährungen gewerblich stattfindet
  • Auch die Bestreitung des Lebensunterhalts mit Kryptowährungen könnte schon als gewerblich angesehen werden

 

Wie erfasse ich meine Trades, damit ich sie für die Steuererklärung nutzen kann?
Vorab möchte ich sagen, dass ich kein Steuerberater bin und hier keine Steuer- oder Rechtsberatung abgeben kann. Diese Informationen dienen nur aus meinem Erfahrungsschatz und können nicht gewährleistet sein. Man sollte hier unbedingt einen Steuerberater konsultieren und den individuellen Fall mit diesem besprechen. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegenüber der Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen!!

Da wir in der Regel nicht nur eine Kryptowährung kaufen und diesen wenige Monate später wieder verkaufen, sondern eine Vielzahl eingekauft und / oder nachgekauft wird, wird die Erfassung schon wesentlich komplizierter. Normalerweise müsste man alle Käufe und Verkäufe in einer Tabelle notieren und dann jeweils den Gewinn berechnen. Dies wird schnell zu einer Mammutaufgabe, gerade dann wenn man viele Kryptowährungen besitzt.

Glücklicherweise gibt es für jedes Problem eine Lösung und so entstand das Portal Cointracking. Dort kann man relativ komfortabel die Trades einzelner Börsen und Wallets importieren und zusammenfassen. Anschließend kann man Mithilfe eines spezielles Algorithmus einen Steuerreport erstellen lassen, der die Aufbereitung für das Finanzamt wesentlich erleichtert. Für jeden, der einige Kryptowährungen besitzt und tradet ist diese Software ein Muss. Zusätzlich gibt es noch eine APP fürs Handy die übersichtlich das gesamte Kryptoportfolio darstellt. Möchte man Steuerreporte erstellen, muss man leider eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erwerben – man spart sich aber sehr viel Zeit bei der Erstellung des Steuerreports und somit ist dieses Geld sinnvoll investiert. Einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema werde ich demnächst veröffentlichen.

 

Wie werden Erträge aus dem Mining versteuert?
Vorab möchte ich sagen, dass ich kein Steuerberater bin und hier keine Steuer- oder Rechtsberatung abgeben kann. Diese Informationen dienen nur aus meinem Erfahrungsschatz und können nicht gewährleistet sein. Man sollte hier unbedingt einen Steuerberater konsultieren und den individuellen Fall mit diesem besprechen. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegenüber der Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen!!

Soweit ich informiert bin, werden Erträge aus dem Mining mit 25% Kapitalertragssteuer (in Deutschland) versteuert. Dies bedeutet, das man auf alle Einnahmen aus dem Mining diese Steuer bezahlen muss. Die Ausgabe oder Investition ist steuer technisch nur dann ab-schreibbar, wenn Verlust entstanden ist, beispielsweise durch einen Ausfall des Miningsystems oder Zerstörung der Hardware.

Sind Kryptowährungen sicher?
Kryptowährungen sind mit dem SHA-256 Sicherheitsstandart verschlüsselt und damit grundsätzlich sehr sicher. Durch das Prinzip der Blockchain, in welcher alle Teilnehmer miteinander vernetzt sind, wird eine extreme Ausfallsicherheit gewährleistet und Manipulationen sind unmöglich. Dennoch gibt es Sicherheitsrisiken, die aber letztlich beim Endnutzer liegen, denn häufig verwenden Anwender unsichere Passwörter oder begehen andere Fehler. Es liegt hiermit bei jedem einzelnen für seine eigene Sicherheit zu sorgen.

  • Verwende immer eine extra Mailadresse für Wallets & Börsen
  • Verwende immer unterschiedliche und sichere Passwörter für alle Wallets & Börsen
  • Verwende wenn möglich die 2-Faktor-Authentifizierung
  • Bewahre deine Passphrase / SEED immer sicher und unzugänglich für dritte auf
  • Gib niemals deinen Private KEY oder deine Passphrase an Dritte (Vorsicht vor Phishing!)
  • API Verbindungen zu Dritten sollte man vermeiden (Tradingbots sind sehr mit Vorsicht zu genießen!)

 

Wie sichere ich meine Accounts mit einer sicheren Mailadresse und sicheren Passwörtern?
Häufig wird der Fehler gemacht, dass Nutzer eines Wallets oder einer Börse sich mit der gleichen Mailadresse und dem gleichen Passwort registrieren, mit welcher Sie bei zahlreichen anderen Internetportalen registriert sind. Häufig können diese Internetportale Opfer eines Hackerangriffs werden, wobei dann die Zugangsdaten der einzelnen Nutzer mit ausgelesen werden könnten. Solltest du dich jetzt mit den gleichen Zugangsdaten wie bei einem gehackten Internetportal registriert haben, könnten Hacker somit auf dein Wallet oder deine Börse zugreifen und deine Kryptowährungen stehlen.

Daher solltest du unbedingt eine weitere E-Mail Adresse nur für den Einsatz von Kryptowährungen besitzen und diese Mailadresse möglichst zusätzlich sichern. Als relativ sichere Variante bevorzuge ich hier Googlemail.com.

Damit du für jedes Wallet, jede Börse und jedes Internetportal eigene Passwörter besitzt, ohne dabei die Übersicht zu verlieren, kann ich dir eine Passwortverwaltungssoftware ans Herz legen, welche du verschlüsselt und lokal auf deinem Computer ablegen solltest. Hier kannst du für jeden Internetzugang deine Mailadresse hinterlegen, ein sicheres Passwort erstellen und weitere Notizen abspeichern. Ich verwende hierfür die Software Keypass.

 

Wie schütze ich mich zusätzlich mithilfe von Zwei – Faktor – Authentifizierung?
Neben einem sicheren Passwort und einer sicheren Mailadresse lohnt es sich immer ganz besonders, eine zusätzliche Barriere gegen mögliche Hacker einzubauen. In diesem Falle verwende ich eine zweite Sicherheitsabfrage ähnlich einer TAN beim Onlinebanking. Über die 2-Faktor-Authentifizierung erhält man im 60-Sekunden Takt eine Codefolge auf das Smartphone. Möchte man sich nun bei einem Wallet, einer Börse oder woanders einloggen, muss man nach Eingabe der Mailadresse und des Passworts auf einer weiteren Seite diesen Code eingeben. Diesen ließt man dann in diesem Falle vom Handy ab.

Um dies zu aktivieren muss man als erstes eine APP auf dem Smartphone installieren. Hierfür kann ich Authy oder Google Authenticator empfehlen.

Anschließend loggt man sich im Wallet oder auf der Börse ein und muss nach „2FA“ oder „Two Factor Authentification“ oder ähnlich suchen. Dort sieht man dann in der Regel einen Barcode, welchen man als erstes bevor man weiter tätig wird ausdrucken oder SICHER abspeichern sollte. Anschließend am besten in einem SAFE oder ähnlichen deponieren. Im Anschluss muss man bei AUTHY oder Authenticator diesen Barcode einscannen, was in der Regel über einen + Button funktioniert. Ist dieser Barcode eingescannt, sieht man diese Codefolge und muss diese in Börse oder Wallet zur Bestätigung nochmal eintragen. Ist dies bestätigt, wird die 2 Faktor Authentifizierung ab sofort bei jedem Login verlangt.

 

Ist es sicher automatisierte Trading Bots zu verwenden?
Mit steigendem Bekanntheitsgrad von Kryptowährungen entstanden auch Ideen, automatisierte kurzfristige Trades durchzuführen. Dies wird häufig mit so genannten Bots durchgeführt. Die meisten dieser Bots arbeiten auf Basis des Messengers Telegram. Es gibt jedoch auch Bots, die auf Basis einer Website oder auf Softwarebasis funktionieren. Sogar handelnde USB Sticks gibt es seit kurzem. In der Regel kostet die Nutzung dieser Tradingbots eine regelmäßige Gebühr, schließlich muss auch die Infrastruktur am leben gehalten werden.

Diese Bots arbeiten überwiegend mit kurzfristigen Trades und benötigen in der Regel eine Verknüpfung mit der sogenannten API-Schnittstelle einer Exchange / Börse. Teilweise funktioniert dies vollautomatisch und teilweise geben die Gründer des Bots Signale aus, welche dann gehandelt werden. Die Verknüpfung mit der API Schnittstelle kann ein großes Risiko darstellen. Um automatisiert handeln zu können, kann der Bot direkt auf den Zugang der Börse zugreifen. Er benötigt damit zumindest die Zustimmung, Käufe und Verkäufe durchzuführen. Hier liegt meiner Meinung nach ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Wir wissen meistens nicht, wer Ersteller dieser Tradingbots ist – teilweise sind diese nämlich Anonym. Es wäre technisch REIN THEORETISCH möglich, das die Gründer des Tradingbots früher oder später ein Signal geben, mit dem gesamten Volumen einen bestimmten Coin zu kaufen. Diesen könnten sie natürlich vorher einkaufen und dann nach einem extremen Pump wieder verkaufen. Somit wäre es rein theoretisch möglich komplette Börsenaccounts „leer zu räumen“.

Natürlich gibt es bestimmt auch seriöse Anbieter von Tradingbots – mir allerdings ist das Risiko hier zu hoch, einem dritten teilweise Rechte zu meinem Exchange Account zu geben – noch dazu ist der steuerliche Aspekt häufig unterschätzt. Ich persönlich rate daher von Tradingbots eher ab.

 

Was ist eine Passphrase ? Was ist ein Seed? Sicheres Backup deiner Kryptowährungen
Solltest du deine Zugangsdaten zu deinem Wallet verlieren, ist die Passphrase oder Seed die Rettung deiner Kryptowährungen. Die Passphrase oder Seed besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Worten. Registrierst du dich bei einer Online Wallet, Hardware Wallet oder richtest eine andere Wallet ein, so  erhälst du bei dieser Ersteinrichtung diese Passphrase. Diese musst du dir unbedingt sichern. Entweder du speicherst diese in einer verschlüsselten Passwortverwaltungssoftware wie Keypass oder druckst diese Passphrase aus und legst sie beispielsweise in einem Safe ab. Mit dieser Passphrase kannst du im Falle eines Verlustes deiner Wallet Daten oder deines Hardwarewallets dein Wallet wiederherstellen. Verlierst du die Passphrase oder jemand anderes gelangt an diese, ist dein Wallet in Gefahr! Daher ist es besonders wichtig, diese wirklich sicher aufzubewahren!

 

About Stephan Zeigt

Mein Name ist Stephan, ich bin 31 Jahre jung und habe bereits mit 15 Jahren miterleben müssen, dass Banken und das derzeitige Finanzsystem nicht immer unsere Freunde sind. Ohne dies zu wissen, haben mich Ereignisse in meiner Jugend bereits geprägt und dafür gesorgt, das ich im Jahre 2016 auf Kryptowährungen gestoßen bin. Auch ich habe das Potential erst verkannt – dennoch habe ich mich 2016 dazu entschlossen, erste Bitcoins zu kaufen. Mit Network Marketing konnte ich mir dann ein ansehnliches Kryptowährungsportfolio aufbauen. Mittlerweile bin ich überwiegend nur noch als Investor tätig. Der Fokus liegt hier natürlich auf Kryptowährungen. Mein gesamtes Wissen, Analysen, Erfahrungen und vieles mehr, findest du hier auf meinem Blog und meinen Social Media Kanälen.

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